Verein des Jahres

Der TCHW hat mit seiner Bewerbung um den Titel „Verein des Jahres“ des Westfälischen Tennis-Verbandes den dritten Platz belegt.

Die Anstrengungen der letzten Jahre, einen Mitgliederzuwachs mit vielen Aktionen zu erzielen, werden so vom Verband honoriert. Der mit 1.500.- € dotierte Wettbewerb bringt dem Gladbecker Tennis-Club nun 250.- € in die Kasse, DJK SF Dülmen 1920 e.V. (2. Platz) erhält 500.- €, und TV Emsdetten e.V. (1. Platz) wird mit 750.- € bedacht.

Den Preis nahm der 1. Vorsitzende Antonius Schniering am Samstag auf der Verbandstagung aus der Hand des WTV-Präsidenten Robert Hampe in Empfang.

“Nach der Ehrung im Rahmen des offiziellen Programms hatten wir die Gelegenheit, unsere Erfahrungen mit den beiden anderen platzierten Vereinen des Wettbewerbs und dem WTV-Vizepräsident für Breitensport Herrn Ernst Sasse auszutauschen. Das Fazit ist, dass nur mit nachhaltiger Anstrengung und dem Wagemut neue Wege zu beschreiten die Mitgliederzahlen auf Dauer gesteigert werden können. “ so Antonius Schniering.

„Unsere Sponsoren wie Matthias Schipper-Gesundheit+Sport, die ELE, das RWW und Stadtsparkasse und viele Gladbecker Unternehmen und Handelsbetriebe aus allen Branchen haben mitgeholfen, dass der TCHW einen so großen Erfolg verbuchen konnte und an Attraktivität gewonnen hat sowie für alle Mühe mit reichlich Zuspruch und einem Mitgliederzuwachs von über 30 % belohnt wird.“ äußert der Ehrenvorsitzende Siegfried Orberger, der zur Delegation des Clubs gehörte.

Menschen machen es möglich

Liebe Mitglieder,

viele von uns haben sich am Wettbewerb des Magazins Lebensart beteiligt, der zum Motto hatte:

Menschen machen´s möglich.

Die Beteiligung, so der Bürgermeister Ulrich Roland anläßlich der Preisverteilung am Montag, den 16.11.2009 ab 18.00 Uhr im Ratssaal der Stadt Gladbeck, war phänomenal. Es haben 2000 Personen abgestimmt, im letzten Jahr waren es 800. Damit waren sowohl die Redakteurin der Lebensart Gabriele Knafla als auch der Geschäftsführer des RWW Dieter Arnold, dem Spornsor der Aktion, sehr zufrieden. Sowohl Ulrich Roland als auch Herr Arnold lobten das Engagement der Nominierten, ohne dass eine Betätigung im Ehrenamt nicht denkbar wäre.

Erfreulich für uns ist, dass unser Ehrenvorsitzender Siegfried Orberger den 3. Platz und damit 1.000.- € für einen guten Zweck errungen hat.

Gemeinsam auf dem 4. Rang kamen Gertrud Bieling, Anneliese Hitzing und Andrea Vockel. Sie erhielten einen Ehrenpreis.
Der 2. Rang und damit 2.000.- € ging an Ulrich Mollenhauer, den Hauptpreis erhielt Winfried Bremer und damit 3.000.- €.

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen bedanken, die zu diesem für uns schönen Ergebnis beigetragen haben und gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden Siegfried Orberger, ohne dessen Einsatz das Benefiz Open Air am 22. August nicht stattgefunden hätte.

Mit freundlichen Grüßen
gez.
Udo Varnhold
Pressewart

Saisoneröffnung 2009

Saisoneröffnungsfeier / Tag der offenen Tür

Unter dem Strich waren die Initiatoren des „Tags der offenen Tür“ beim Tennis-Club Haus Wittringen zufrieden.

„Wir haben 6 Neumitglieder gewonnen und alle Events dank der Mithilfe vieler Hände gut über die Bühne bekommen,“ so Antonius Schniering, der 1. Vorsitzende des TCHW.

Vielleicht lag es wieder einmal an der im Nachhinein unglücklichen, aber nicht disponierbaren Terminwahl: S 04 gegen Bayern, Tribühnendacheinweihung und verschiedene andere Aktionen bildeten die Konkurrenz, gegen die sich die Tennisspieler durchsetzen mussten. Heiko van Gee, der neue Trainer, sowie das neue Clubpaar Gabriele Franke und Klaus Franken strengten sich mit den vielen helfenden Händen und einem ansprechbaren und vielfältigen Programm sehr an. Der Trainer hatte viele Kontakte und stellte fachkundig seine Fähigkeiten, nicht zuletzt beim schweißtreibenden Cardio-Tennis vor.

Man kann jetzt schon sagen, dass die Kuchen der Clubwirte (super Schmandtorte!) einen Gang auf die Terrasse wert sind.

Zahlreiche Kinder wurden von Jochen Orberger betreut, der sich um den Nachwuchs kümmerte.

Beim gemischten Tennis hatten dann die Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit, die im Winter geschonten Glieder auszuschütteln.

Nur abends beim Tanzen überkam dann alle Verbliebenen eine gewisse Müdigkeit. Man saß lieber auf der Terrasse und klönte, als das Tanzbein zu schwingen, und ließ den Tag bei dem einen oder anderen Bier ausklingen.

„Ich hätte mir den einen oder anderen fremden Tennis-Interessierten mehr gewünscht,“ so Pressewart Udo Varnhold. Immerhin passte es vom Wetter, und die Gelegenheit, so komprimiert Tennis im Trainingsangebot zum Nulltarif zu bekommen, hat man nicht so oft. Dazu kommt, dass die beiden Ex-Wittringer Alexander Masson und Claus Nicht Tennis zelebrierten und nochmals zeigten, welch ein sportlicher Gewinn sie für Frederika Bochum sind.

Zu den Bildern vom Tage

Zum Flyer

Zur Einladung

Sportliche Höhepunkte der letzten Jahre

So fanden auf der heimischen Anlage so unterschiedliche Begegnungen, wie die von der ITF veranstalteten Mannschaftsweltmeisterschaften der Seniorinnen 45+ ebenso begeisterte Aufnahme bei Bevölkerung und Tennisfreunden wie der jährlich zu Pfingsten mit dem Haus BMW-Procar Bottrop/Gladbeck ausgetragene BMW Cup International. Höhepunkt im Jubiläumsjahr waren die 64. Westfalenmeisterschaften, die vom 28.05 bis 01.06.1997 auf der Anlage in Wittringen ausgetragen wurden, als Jubiläumsgeschenk des WTV an den Jubilar (50 Jahre TCHW) und die Sportstadt Gladbeck.

Die weitere Entwicklung, Baumassnahmen

1993 konnten die bereits 1985 aus Kostengründen hinausgeschobene Korrosionsarbeiten an der Außenfassade unserer inzwischen 20 Jahren alten Tennishalle nicht länger hinausgezögert werden, sollte die Halle das Schmuckstück des TCHW bleiben. Ohne Sanierung der Außenfassade musste man mit Durchrostungen, d.h. ernsthaften Substanzschäden an der Trapezblechverkleidung rechnen. So wurde im Rahmen der Sanierung der Außenfassaden auch gleich ein neues Emblem an der Hallenfront angebracht, so dass dieses auch dem Anspruch des größten Gladbecker Tennisvereins entsprach. Aber auch die Außenplätze bedurften nach vielen Jahren intensiver Nutzung einer dringenden Generalüberholung. Diese von einer renommierten westfälischen Fachfirma im Rahmen eines “Langzeitprogrammes” durchzuführenden kostenaufwendigen Arbeiten, wurden in 1994 mit den Plätzen 2 und 3 begonnen, in 1995 mit den Plätzen 6 und 7 weitergeführt und haben zu Beginn der Saison 1997 mit der Fertigstellung des generalüberholten und optisch veränderten Center Court ihren Abschluss gefunden. Darüber hinaus wurde Anfang 1995 der immer wieder von den Eltern und Großeltern geforderte Spielplatz zwischen Tenniswand und Clubhausterrasse angelegt. Diese inzwischen begeistert angenommene “Zukunftsinvestition” hat den großen Vorteil, dass die Eltern bzw. Großeltern dem Clubgeschehen folgen können, ohne ihren bestens geschätzten Nachwuchs aus den Augen zu verlieren. Fast nebenher wurde in den Jahren 1996/97 mit wohlwollender Unterstützung der Stadt Gladbeck im Rahmen der Eigentümerverantwortung die umweltgefährdende und nicht mehr störungsfrei arbeitende Heizungsanlage komplett erneuert. Mit weit über den örtlichen Rahmen hinausgehenden großen Turnier- und Breitensportveranstaltungen versucht der Tennis-Club Haus Wittringen quasi als Dankeschön den guten Ruf der Sportstadt Gladbeck über deren Grenzen hinauszutragen.

Beitrag zur Wiedervereinigung

Unmittelbar nach der “Wende” leistete der TCHW auch seinen Beitrag zur Wiedervereinigung. So wurden im November 1989 (unmittelbar nach Öffnung der Mauer) erste Kontakte zu der Tennisabteilung “Lokomotive Leipzig Nordost” aufgenommen und bereits im Januar 1990 ein Vergleichskampf mit einer Leipziger Jugendabordnung im TCHW durchgeführt. Dieser Aktion folgten materielle und finanzielle Aufbauhilfe und eine heute noch bestehende freundschaftliche Partnerschaft.

Die sportlichen Ziele

Trotz aller Sparmaßnahmen blieb der Sportbetrieb nicht auf der Strecke. Immerhin spielte die 1. Herrenmannschaft des TCHW während dieser Zeit überwiegend in der Verbands- bzw. Oberliga (in 1992 Oberliga in Halle und Freiluft). Ab 1985 bemühte sich die Vereinsführung allerdings zielstrebig, den Tennissport als Breitensport jedem Bürger zugänglich zu machen. Zunächst wurden die Kontakte zu den anderen Gladbecker Tennis-Clubs nachhaltig verbessert. Gemeinsam baute man Vorurteile, teilweise auch Barrieren, gegenüber dem als elitär eingestuften Tennissport ab. Hierzu startete man in 1986 eine zwei Jahre dauernde AB Maßnahme “Tennis für Jedermann” und in 1989 das mittlerweile traditionelle “Bürgerturnier” (Bürger gegen Vertreter aus Politik und Verwaltung).

Modernisierung der Tennishalle und des Clubhauses

Die Tennishalle war das Sorgenkind des TCHW. Der schlechte bauliche Zustand der Halle führte zu einer rückläufigen Platzbelegung. Sinkende Einnahmen und steigende Kosten führten zu immer größeren Verlusten, die durch die Mitgliederbeiträge nicht mehr abgedeckt werden konnten. 1985 wurde die Tennishalle renoviert. Die Generalüberholung mit teilweisen Erneuerungen forderte von den Mitgliedern beachtliche finanzielle Opfer und vom Vorstand und seinen Helfern großen persönlichen Einsatz. Am 21.09.1985 konnte die renovierte Halle für den Spielbetrieb wieder freigegeben werden. Die Platzbelegung ist sprunghaft angestiegen und es liegt an den Mitgliedern, ob sie durch verlässliche Buchungen dazu beitragen, dass diese leider zu weit von der Tennisanlage entfernte Halle dennoch zu einem Schmuckstück des Vereins wird. Diesem Kraftakt schlossen sich 1989 die Modernisierungen des gesamten Clubhauskomplexes, einschliesslich Pflasterung der Zufahrt und Parkplatzanlage, sowie Teilerneuerung der Plätzeeinzäunungen an. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Stadt Gladbeck uns bei diesen Maßnahmen wohlwollend, unbürokratisch und “ im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ auch finanziell unterstützt hat.

Der TCHW in der Entwicklung

Heute hat der TCHW rund 600 Mitglieder, denen für ihren schönen Sport ein Clubhaus, 10 Tennisplätze, eine moderne 30 m lange Übungswand mit Kindertennisplätzen und eine 3 Platz Tennishalle zur Verfügung stehen. Nachdem der Verein bislang die eigene sportliche Entwicklung sowie außenwirksame sportliche Aktivitäten in den Vordergrund stellte, entstanden zwangsläufig Defizite in den Bereichen Tennishalle, Clubhaus und Platzanlage. Demzufolge wurde ab 1985 die Verbesserung dieser Bereiche systematisch verfolgt. Die erforderlichen Finanzmittel konnten nur durch vertretbare Einsparungen im Sportbereich, sowie durch Beitragserhöhungen und Mitgliedsumlagen zusammengetragen werden. Schmerzliche Einsparungen waren u.a. die letztmalige Austragung des NRW Cup in 1984 und die Auflösung des Trainervertrages mit dem ehemaligen ungarischen Daviscupspieler und Spitzentrainer Szabols Baranyi in 1988.

Der TCHW in Westfalen

Inner und außerhalb Westfalens sprach es sich schnell herum, dass der TCHW eine der schönsten Tennisanlagen im Lande hat. So wurden viele große Veranstaltungen dem TCHW zur Durchführung übertragen. Die herrliche Tennisanlage im Wittringer Wald, die Gastfreundschaft unserer Stadt und die hervorragende Organisation der Turniere wurden immer wieder von den Teilnehmern und Offiziellen anerkannt und in höchsten Tönen gelobt. Wegen des rapiden Anstiegs der Mitgliederzahlen musste im Laufe der Jahre die Anlage von sechs auf zehn Plötze vergrössert werden. Darüber hinaus wollten die Tennisspieler nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter ihren Sport betreiben. 1964 wurde die Waschkaue der stillgelegten Zeche Zweckel als provisorische Tennishalle hergerichtet. Seit 1974 verfügt der Club über eine Tennishalle mit drei Plätzen an der Bohmertstraße.

Die 1. Herrenmannschaft

Es soll daher nur die 1. Herrenmannschaft erwähnt werden. Sie, das Aushängeschild des Vereins, wurde von 1969 bis 1977 sechsmal Westfalen- Meister. 1971 und 1972 wurde der Aufstieg in die Tennis Bundesliga denkbar knapp verpasst. 1976 stieg die Mannschaft in die neugeschaffene Regionalliga West auf.

Die Erweiterung der Anlage

Nach der Erweiterung der Anlage und dem Bau des derzeitigen Clubhauses setzte 1963 eine stürmische Aufwärtsentwicklung ein. Die Mitgliederzahl stieg sprunghaft an und erreichte 1977 mit rund 850 Mitgliedern den Höchststand. Der Tennis Club Haus Wittringen oder der TCHW, wie er kurz genannt wurde, war eine zeitlang der mitgliederstärkste Verein im Westfälischen Tennisverband. Gleichermaßen stürmisch verlief die sportliche Entwicklung. Es ist nicht möglich, an dieser Stelle alle sportlichen Erfolge der Mannschaften und der Turnierspielerinnen und -spieler aufzuzählen.

Das erste Clubhaus des TCHW

Errichtet im Früjahr 1948 auf dem Fundament des alten Clubhauses von den Gründungsmitgliedern wurde in den ersten Jahren viel Begeisterung, Opferbereitschaft, Disziplin und Kameradschaft gefordert, um die 1928 von der Stadt gebaute und im Kriege zerstörte Tennisanlage im Wittringer Wald wieder bespielbarzu machen. Die Möglichkeiten der Stadt waren zu dieser Zeit sehr begrenzt und so mußte vieles in Eigenhilfe beschafft und hergerichtet werden. Tennisspielen durfte nur, wer seine wöchentlichen Arbeitsstunden geleistet hatte.

Foto

Die Gründung des TCHW

Die offizielle Gründung des Tennis-Club Haus Wittringen Gladbeck e.V. fand am 15. Juli 1947 in der Gaststätte Surmann statt. Damit wurde der Grundstein zu einer Entwicklung gelegt, die Tennis zu einer der meistbetriebenen und erfolgreichsten Sportarten in unserer Stadt werden ließ. Von den Gründungsmitgliedern wurde in den ersten Jahren viel Begeisterung, Opferbereitschaft, Disziplin und Kameradschaft gefordert, um die 1928 von der Stadt gebaute und im Krieg zerstörte Tennisanlage im Wittringer Wald bespielbar zu machen. Die Möglichkeiten der Stadt waren zu dieser Zeit sehr begrenzt und so musste vieles in Eigenhilfe beschafft und hergerichtet werden. Tennisspielen durfte nur, wer seine wöchentlichen Arbeitsstunden geleistet hatte. Natürlich wurde auch schon in dieser Zeit Tennis als Sport betrieben, aber der Schwerpunkt des Spielbetriebes lag doch in den ersten Jahren bei Freundschaftsspielen mit den benachbarten Vereinen.

Das erste Clubhaus 1928 auf der Tennisanlage

Zeichnung des Clubhauses